Eiskellerpokal

Was haben verdorbene Lebensmittel mit einem Golfturnier zu tun? Dazu Folgendes: Um das Jahr 1700 herum war ein gewisser Bendix von Ahlefeldt Herr auf dem Gut Jersbek, also der so genannte Gutsherr. Die Flächen, auf denen unser schöner Golfplatz gelegen ist, gehörten in früheren Zeiten auch zum Gutsgelände. Wahrscheinlich war es der Gutsherr von Ahlefeldt aber irgendwann leid, er hatte also salopp gesagt „die Faxen dicke“, leicht oder auch stark verdorbene Lebensmittel in Speisen vorgesetzt zu bekommen. Und so ließ er im Jahr 1736 in Nähe des Gutshauses einen EISKELLER errichten. Es handelt sich dabei um ein Gebäude mit einer 7 Meter tiefen Grube, die von einer Ringmauer aus Feldsteinen eingefasst, und mit einem reetgedeckten Dach versehen ist. In diese Grube kamen im Winter ca. 90 Tonnen Natureis, die aus den umliegenden Teichen und Gewässern gesägt und mit Pferdefuhrwerken herbeigeschafft wurden. Und auf und in diesem Eis wurden dann die für den Gutsbetrieb erforderlichen Lebensmittel gelagert und blieben bis in den Sommer hinein und eventuell noch länger erforderlich frisch. Dieser Eiskeller wurde noch bis 1938 genutzt, danach übernahmen Kühl- und Gefrierschrank die erforderliche Kühlkette.
Diese überlieferten historischen Gegebenheiten und auch die Tatsache, dass es das Gebäude dieses EISKELLERS in unmittelbarer Nähe unseres Golfplatzes nach wie vor gibt und sogar besichtigt werden kann, haben den Inhaber der Firma Steinwärder 1989 veranlasst, ein von ihm ausgerichtetes Turnier den Namen Eiskeller-Pokal zu geben. Und er stiftete dazu auch zwei Silberpokale, die dann jährlich an den Damen- und Herrensieger dieses Turnier gehen sollen. Die Firma Steinwärder war seinerzeit mit Hoch- und Tiefbauarbeiten bei Platz- und Clubhausbau betraut, und es war, so geht aus Schriftstücken hervor, eine sehr zufriedenstellende Zusammenarbeit.
So fand in diesem Jahr am 14. Juli zum 31. Mal der Eiskeller-Pokal statt. Im Spiel um Netto- und Bruttopunkte kämpften 74 Teilnehmer aus dem eigenen und als Gäste auch aus fremden Clubs. Auch am „Longest-Drive“ und „Nearest to Pin“ musste man sich messen. Es gab von Dahler&Comp. gesponserte Preise in zwei Netto-Klassen, und der Glückwunsch geht an alle Siegreichen. Ein besonders herzlicher Glückwunsch aber geht an Alexandra Schaar vom Golfclub Hamburg-Walddörfer und an Björn Sannemüller vom Golfclub Jersbek, die am Ende dieses sehr schönen Turniers den jeweiligen Pokal in Händen halten konnten. Alexandra Schaar konnte damit sogar ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen.
Freuen wir uns und hoffen wir auf eine weitere langjährige Durchführung dieses Traditionsturniers.
Georg Rieke

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